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Das legendäre Exemplar Nummer eins, handsigniert von über 100 der in dem Buch abgebildeten berühmten Persönlichkeiten, brach den Rekord für das teuerste Buch des 20. Jahrhunderts: Helmut Newtons SUMO.
Bei einer Auktion in Berlin am 6. April 2000 kam es damals für 620.000 DM unter den Hammer. |
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Mit einer Größe von rund 50 x 70 cm, einem Gewicht von etwa 30 kg, 464 Seiten und einem Preis von 10.000 Euro brach es alle Rekorde. SUMO ist eine wahrlich einzigartige Publikation – und verlagsseitig längst vergriffen.
Auch die
vorliegende geschrumpfte Version
("nur"
27 x
37,5 cm, 100 Euro)
aus dem Kölner Taschen-Verlag ist exzellent gedruckt und
zeigt Newtons
Arbeiten aus allen Zeiten seiner
Karriere, aus Mode-, Glamour-,
Porträt- und Aktfotografie.
SUMO
setzte neue Standards für das
Genre der Kunstmonografie und
sicherte sich einen prominenten
Platz in der Geschichte des
Fotobuchs. Diese neue
Ausgabe ist die Erfüllung eines
Traums. Helmut Newton wäre sicher
hoch erfreut darüber, dass SUMO
jetzt, ein Jahrzehnt nach seiner
Erstveröffentlichung,
von June
Newton überarbeitet in
einem Format herausgegeben wird,
das eine demokratischere
Verbreitung ermöglicht und seine
Kunst einem großen Publikum
zugänglich macht. Helmut Newton (1920-2004) war einer der eigensinnigsten und meistbewunderten Fotografen des 20. Jahrhunderts. In seinen Mode-, Portrait-, Landschafts- und Aktfotografien entwickelte er eine unverwechselbare Ästhetik. Geboren in Berlin, gelangte er 1940 nach Australien und heiratete dort acht Jahre später June Browne. Die Schauspielerin war unter dem Pseudonym June Brunell bekannt und startete ab 1970 unter dem Pseudonym Alice Springs eine Karriere als Fotografin.
In den 70er Jahren erlangte Helmut Newton internationalen Ruhm durch seine Arbeit für das Modemagazin Vogue, dessen Bildersprache er prägend beeinflusste. Newton inszenierte seine Modelle nicht im Studio, sondern in Alltagssituationen, Innenräumen und auf der Straße. Seine Mischung aus widersprüchlichen Szenarien, kühner Beleuchtung und bemerkenswerter Bildkomposition wurde zu seinem Markenzeichen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, darunter 1990 der Grand Prix National für Fotografie und 1992 das Bundesverdienstkreuz.
Prinzessin Caroline ernannte ihn zum Officer des Arts, Lettres et Sciences seiner Wahlheimat Monaco. Der ehemalige französische Kultusminister Philippe Douste-Blazy ernannte Newton 1996 zum Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres. Im Januar 2004 kam Helmut Newton bei einem Verkehrsunfall in Hollywood ums Leben. Drei Monate vor seinem Tod hatte er 1000 Werke aus seinem umfangreichen Archiv seiner Heimatstadt Berlin überlassen. |
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Kurt Taubers Urteil über SUMO: "Ein absolutes Muss für jeden Newton-Fan"

